Simultan-Übersetzung am 9.-10.9. und Tagetickets

Bitte beachten Sie, dass am Eröffnungsabend (Mi, 9.9. ab 17.30 Uhr) und am Donnerstag ganztägig eine Simultan-Übersetzung erfolgt.

Dieses Angebot können Sie durch Tagestickets für Mittwoch, Donnerstag oder Mittwoch+Donnerstag (Kombiticket) gezielt und vergleichsweise günstig nutzen.

 

Deutschsprachige Workshops

Am Mittwoch, dem 9. September finden von 14.00 bis 17.00 Uhr zwei deutschsprachige Workshops statt, in denen noch einige Plätze frei sind. Interessierte erhalten dort die Möglichkeit, die Themen

  • regionale Implementierung von ACP-Programmen und     
  • Qualifizierung zu ACP-Gesprächsbegleitern

mit Experten zu erarbeiten. Die Themen haben dadurch besondere Bedeutung erhalten, dass das geplante Hospiz- und Palliativgesetz (HPG), mit dessen Verabschiedung im November d.J. gerechnet wird, im neuen § 132g SGB V eine Vergütung für Pflegeeinrichtungen vorsieht, die ihren Bewohnern vorausschauende Behandlungsplanung (Advance Care Planning) anbieten. Hiervon berührte regionale Entscheidungsträger (Gesundheitsamt, Heimaufsicht, Einrichtungsträger, Einrichtungsleitungen, Pflegedienstleitungen, Leiter Rettungsdienst, Klinikdirektoren der Inneren Medizin / Geriatrie / Palliativmedizin, Leiter von SAPV-Teams usw.) können sich in diesen Workshops umfassend darüber informieren, was für die Implementierung eines Programms der vorausschauenden Behandlungsplanung in Angriff genommen werden muss und welcher Nutzen Bewohner, Angehörige, Behandler und Träger sich davon versprechen können.

 

Wissenschaftliches Programm

Der Mittwoch Abend beginnt mit einem Grußwort von Annette Widmann-Mauz, Staatssekretärin im Bundesministerium für Gesundheit, die einen Zusammenhang zwischen dem o.g. § 132g des HPG und der internationalen Advance Care Planning-Bewegung herstellen wird. Nach Vorträgen über das beispielhafte Vorgehen in Neuseeland und Australien zur Implementierung von Advance Care Planning in das nationale Gesundheitssystem wird eine überwiegend europäisch besetzte Diskussionsrunde die Frage erörtern, was in Europa geschehen muss, damit Advance Care Planning auch hier in größerem Maße als bisher realisiert wird.

Der Donnerstag Vormittag beginnt mit einer Darstellung weiterer groß angelegter Implementierungen von Advance Care Planning in Singapur, in Großbritannien und in den USA (Plenarvorträge). Die in der Großen Aula anschließende Sitzung bietet Vorträge zum Thema ACP-Konzepte und -Forschungsmethoden.


Parallel dazu widmet sich ein rein deutschsprachiger Workshop mit hochrangigen Vertretern des deutschen Gesundheitswesens (u.a. BMG, GKV-Spitzenverband) der konkreten Umsetzung des geplanten §132g SGB V.


Die Nachmittags-Plenarsitzung behandelt die sensible Frage der gesundheitsökonomischen Implikationen von ACP. Zuletzt findet in der Großen Aula eine Parallelsitzung mit Berichten über weitere nationale, regionale und institutionelle Implementierungserfahrungen statt.